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Japan: Katastrophe mit unabsehbaren Folgen
Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Unterstützung der Betroffenen auf
Hannover/Stuttgart, 14. März 2011
Die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. „Furchtbar ist für uns, dass die Beben immer weiter gehen“, heißt es in Nachrichten aus evangelischen Gemeinden in Japan, mit denen die Diakonie Katastrophenhilfe in Kontakt ist. Das öffentliche Leben ist vielerorts lahmgelegt. Auch das Entsetzen über die außer Kontrolle geratenen Atomkraftwerke lähmt die Menschen.
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat ihre Unterstützung für die betroffenen Menschen zugesichert. „Es ist erschütternd, was sich im Moment dort abspielt. Wir können die Angst und den Schrecken der Menschen nachvollziehen, vor deren Augen nicht nur die Naturkatastrophe weite Teile des Landes zerstört hat, sondern auch eine nukleare Katastrophe ungeahnten Ausmaßes ausgelöst hat“, sagt Rainer Lang von der Diakonie Katastrophenhilfe.
Nach und nach verbessert sich zumindest die Kommunikation. Aus einer Gegend in der Nähe des Krisengebiets berichten Menschen, dass sie bis zum Sonntag keinen Strom, also auch kein Telefon hatten. Fließendes Wasser gibt es weiterhin keines. Und die Menschen haben nicht vorsorgen können. Dazu ist keinerlei Heizung möglich. Alle frieren, heißt es. „Da etwa alle fünf Minuten die Erde wackelt, müssen alle jederzeit bereit sind, aus dem Haus zu flüchten“, heißt es in einer Mail vom Samstagabend. Seit dem ersten Erdbeben hat niemand von den Erwachsenen richtig geschlafen.
Ins Nachbardorf, die andern Verwandten aufzusuchen, ist nicht möglich: Straßen sind gesperrt, von Polizei bewacht, auf den Straßen ist es gefährlich zu gehen, da alles Mögliche vom Dach herunterfällt. Stellenweise gibt es große Spalten in den Straßen.
Eine andere Familie wohnt mit zwei Töchtern und einem Enkel nur etwa 500 Meter von der Küste weg. Ein Kontakt ist nicht möglich. Das Haus steht unter Wasser. Die Familie ist offenbar in die höher gelegene Schule geflüchtet. In Sorge sind viele Familien um ihre vermissten Angehörigen im Katastrophengebiet. Die Zahl der Vermissten ist noch immer sehr groß. Rettungsteams sind fieberhaft auf der Suche.
Für die weitere Hilfe bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden und Kollekten. Stichwort: "DKH-Japan".
Bitte beachten Sie unsere Kontoverbindung:
Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
Kontonummer: 4488 BLZ: 251 205 10 BFS Hannover
Diakonisches Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Ebhardtstr. 3 A
30159 Hannover
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