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Kirchen im Alten Land

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Festprogramm im Jubiläumsjahr

Der evangelische Glaube hat Geburtstag. Im Jahre 1517 begann die Reformation mit dem Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg. Luther und seine Freunde wollte die Kirche verändern. Sie sollte keine "Kirche von oben" mehr sein, sondern eine Volkskirche.

Die wichtigsten reformatorischen Erkenntnisse:
Erstens: Gott hat die Menschen lieb. Er ist kein strafender Gott.
Zweitens: Sein Selenheil kann der Mensch sich nicht kaufen, sondern es wird von Gott geschenkt.(Rechtferitgungslehre)
Drittens: Für die Vermittlung des Glaubens braucht man nicht unbedingt Priester, Kardinäle und Päpste. Jeder einezelne Christ kann mit Gott reden.
Viertens: Heilige sind gut und nützlich, aber sie werden nicht angebetet. Zentrum allein ist Jesus Christus, der Herr.
Fünftens: Die Menschen müssen Gotteswort auch verstenen. Dazu muss man dem "Volk aufs Maul schauen". Gottesdienste werden in der Landessprache gehalten. Eine christliche Schule ist wichtig. Die Predigt rückt ins Zentrum des Gottesdienstes.
Sechstens: Jeder Christ braucht seine eigene Bibel und muss sie auch lesen können. So entstand die "Deutsche Bibel". Sie war die Grundlage für eine gemeinsame deutsche Sprache.
Siebstens: Der "Ehestand" ist wichtig und von Gott gegeben. AUch Pfarrer sollen heiraten und eine Familie haben dürfen.

Die katholische Kirche der damaligen Zeit wollte diese Schritte alle nicht mitmachen. So kam es zum Bruch und zur Kirchentrennung. Ein halbes Jahrtausend ist das nun her. Auch die katholische Kirche hat sich in dieser Zeit stark und auch im Sinne Luthers verändert.
Alles dieses (und mehr) gilt es zu bedenken im Jubiläumsjahr. In unseren Gemeinden wird es ein vielfältiges Programm geben: Einen besonderen Gottesdienst pro Mona zum THema, zwei Ausstellungen um Haus der Maritimen Landschaft und in der Sparkasse, Vorträge, Kirchen-Kabarett, Gemeindefahrten und mehr. Genaue Informationen folgen.

Uwe Junge