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Am 18.03.2012 werden in der Evangelischen Landeskirche neue Kirchenvorstände gewählt. Der Ausblick auf diesen Termin soll Anlass sein, an dieser Stelle die Arbeit der amtierenden Kirchenvorstände in unseren Gemeinden anzusprechen.
In beiden Vorständen sind jeweils insgesamt zwölf Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, mit verschiedenen Berufen, individuellen Charakteren und Fähigkeiten ehrenamtlich tätig. Deren Bemühen gilt entsprechend dem Gleichnis aus dem Matthäusevangelium im 25. Kapitel: Ihre Talente nicht zu vergraben, sondern mit diesen zum Wohle der Gemeinde zu “wuchern“.
Tragfähige Beschlüsse zu fassen und diese gegenüber der Gemeinde zu vertreten, ist nicht immer leicht, besonders wenn man von einem Ergebnis persönlich nicht überzeugt ist. Es hat sich aber gezeigt, dass vielfältige und schwierige Aufgaben durchaus bewältigt werden können, wenn jeder seine persönlichen Stärken und Talente einbringt und auch bei unterschiedlichen Auffassungen in der Sache einen konstruktiven und fairen Umgang pflegt. Dies sollte sowohl für die Arbeit in einem Gremium wie dem Kirchenvorstand als auch für den alltäglichen Umgang miteinander gelten.
Die Effektivität und Qualität der Arbeit in den unseren Kirchenvorständen sollte aus meiner Sicht gerade von diesen Grundsätzen geprägt werden. Nicht zuletzt deshalb hoffe ich, dass die Bereitschaft zu einer kooperativen Arbeit möglichst viele amtierende Kirchenvorsteher/innen zu einer erneuten Kandidatur ermutigen kann. Schön wäre es auch, wenn sich weitere Interessierte in unseren Gemeinden zu einer Kandidatur entschließen könnten.
Für die Kirchenvorstände Hollern-Twielenfleth und Lühekirchen:
Otto Steffens, stellv. Vorsitzender in Hollern-Twielenfleth