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Die Öko-Kirche

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Grüner Hahn
Wer die St. Matthias-Kirche in Jork betritt, kommt nicht umhin, links neben der Eingangstür ein ...
Stolz auf den „Grünen Hahn“: Peter Balandat, Peter Kankelfitz, Klaus Molsen. Christian Sieg, Walter Moch, Henning von Knobelsdorff, Eberhard Schiel. Reinhard Benhöfer
Jork. Seit 2007 ist das Umweltmanagement-Team der St. Matthias-Gemeinde im Alten Land aktiv. Und konnte nun den Erfolg ihrer engagierten Arbeit feiern: Sämtliche Immobilien der Jorker Kirchengemeinde sind nun nach der Europäischen Umwelt-Audit Verordnung EMAS III zertifiziert.
Alle Gebäude nun zertifiziert

JORK. In St. Matthias kräht der "Grüne Hahn" auf allen Gebäuden. Das gleichnamige Umweltsiegel der Hannoverschen Landeskirche prangt jetzt auf sämtlichen Immobilien der Jorker Kirchengemeinde und kündet davon, dass sie in Sachen Umweltschutz vorbildlich aufgestellt ist.
"Grüner Hahn" nennt sich auch das Umweltmanagement-Team der Gemeinde, das sich seit 2006 um den schonenden Umgang mit Ressourcen kümmert. Den acht Männern, allesamt aus technischen Berufen, geht es um den achtsamen Umgang mit Gottes Schöpfung und darum, kirchliches Reden durch kirchliches Handeln glaubwürdig zu machen.
Konkret heißt das: Im Kindergarten Am Fleet sorgt eine Solaranlage auf dem Dach für heißes Wasser und den Heizungsvorlauf. Die Heizkosten konnten trotz eines Ausbaus der Kita auf die doppelte Größe sogar reduziert werden. Im Gemeindehaus wurde der Dachboden mittlerweile nicht nur als Jugendraum ausgebaut, sondern auch energiesparend gedämmt. Im Pfarrbüro sind Fenster und Türen isoliert worden. All das macht nur einen Teil des Maßnahmenkatalogs aus, der die Zertifizierung aller Gebäude nach der Europäischen Umwelt-Audit-Verordnung EMAS III ermöglicht hat. Vor drei Jahren war die Jorker St. Matthias-Gemeinde die erste in der Landeskirche, die zertifiziert wurde, jetzt ist sie die erste, die auch die alle drei Jahre fällige Überprüfung hinter sich hat.
Kirchenvorstand Peter Balandat und seinen Kollegen vom "Grünen Hahn" geht es aber auch darum, das Bewusstsein und damit auch das Nutzungsverhalten der Gemeindemitglieder zu verändern: "Auch die jüngsten hier im Kindergarten lernen jetzt schon, wo sie im Alltag Energie sparen können." (ari)