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Da ist z.B. Peter Balandat, seit 2000 im KV aktiv in den Ausschüssen für Bau, Musik, Jugend und Soziales. Schwierige Baumaßnahmen wie die Sanierung des Kirchendaches gehören zu seinem Aufgabenbereich.
Gemeinsam mit Pastor Tegtmeyer und Christian Sieg hat er, angeregt durch ein Projekt der Hannoverschen Landeskirche, die Gruppe „Grüner Hahn“ ins Leben gerufen, die unsere Matthias-Kirchengemeinde zu einer ökologisch wirtschaftenden Gemeinde macht. Zwei Zertifikate am Eingang zur Matthias-Kirche und am Gemeindehaus zeugen von ihrem Erfolg. Das EMAS – Zertifikat, eines der weltweit anspruchsvollsten Zertifizierungen im Umweltbereich, wurde der Matthias-Kirchengemeinde als Erster von 1355 Gemeinden der Landeskirche bereits im Mai 2008 verliehen. Zuletzt wurde im Frühjahr auch das Pfarrhaus damit ausgezeichnet.
Mit der Gestaltung unserer Kirchen-Internetseiten verschafft er auch den jüngeren Generationen einen Zugang zur Matthias-Kirche. Außerdem wurde er als Delegierter in die Regionalkonferenz der Altländer Kirchengemeinden sowie in den Strukturausschuss des Kirchenkreises Stade entsandt, wo er sich mit viel Engagement auch kirchenpolitisch für unsere Kirchengemeinde einsetzt. Ein großes Aufgabenspektrum, wie man sieht.
Was ist es, das ihn an diesem Ehrenamt bis heute reizt?
Vor allem, so erzählt er mir, Verantwortung zu übernehmen für Entwicklungen in der eigenen Kirchengemeinde, der fortschreitenden Entfremdung von der Kirche entgegenzuwirken und Menschen für die Kirche und eigenes Engagement zu begeistern.
Er kann zu Recht stolz darauf sein, dass ihm das in seinen beiden bisherigen Amtsperioden gut gelungen ist – als Delegierter in verschiedenen Positionen, aber auch einfach als Mensch in der Gemeinde. „Kirche muss begreifbar sein und offen für alle. Kirche entwickelt sich von unten.“ – Das sind seine Leitsätze und dafür steht er ein.
Und da ist auch Karla Petersen, ebenfalls schon zwei Wahlperioden im Amt, in den Ausschüssen für Finanzen, Pacht, Ländereien, Friedhof und Musik.
Warum hat sie dieses Ehrenamt übernommen?
Zunächst waren es die Orgelmusik und das Singen sowie das Abschalten von Familie und Betrieb, die sie sonntags in die Kirche zogen. Und weil sie sowohl kontaktfreudig ist, sich aber auch für ganz andere Bereiche wie z.B. das Finanzwesen interessiert, war der Weg in den Kirchenvorstand nicht mehr weit.
„Mit anderen zusammen etwas bewirken.“- Das ist ihr Ziel. Da macht es ihr auch nichts aus, im Hintergrund zu arbeiten, wie z.B. die 65 Hilfskräfte beim Matthias-Markt einzuteilen und beim Café Garten Eden mit in der Küche zu stehen. Verantwortung zu übernehmen und Ansprechpartner zu sein für die Menschen in der Gemeinde, das ist es, was sie mit Peter Balandat verbindet.
Aber ihre besonderen Steckenpferde sind die Geburtstagsbesuche bei älteren Gemeindemitgliedern und das Aufspüren der „Goldenen Konfirmanden“. Bei den Geburtstagsbesuchen spürt sie die Nähe zu den Menschen in der Gemeinde. Und für die Feier der Goldenen Konfirmation greift sie unentwegt zum Telefon, recherchiert im Internet und setzt ihre guten Kenntnisse von Land und Leuten ein, um auch möglichst alle ehemaligen Konfirmanden ausfindig zu machen. Das sind Erfolgserlebnisse, die ihr Freude bereiten.
An dieser Stelle ein dick gedrucktes, herzliches „Danke schön!“ an alle, die sich mit so viel Kraft und Engagement für unsere Kirchengemeinde stark gemacht haben:
• Gegen Sparmaßnahmen
• Für eine bessere Zusammenarbeit der Kirchengemeinden
• Für den Erhalt unserer Kirchengebäude
• Für Nachhaltigkeit in der Bewirtschaftung (Grüner Hahn)
• Für den Ausbau des Kindergartens Am Fleet
• Für Sie und mich und noch vieles mehr...
Anja Schuback
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