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Furtwängler Orgel in Twielenfleth St. Marien

Orgel Lühekirchen

1689 schenkt der damalige Grefe Nicolaus von Hoepke der Kirchengemeinde eine Orgel.
Im Inventarium von 1793 heißt es: "Die Orgel oder das Positiv hieselbst mit acht Stimmen und einem Blasebalg, scheint inzwischen für die jetzige kleine Kirche und Gemeinde hinreichend zu sein."
Es handelt sich bei dem Positiv mit 8 Registern sicherlich um ein altes Instrument, das bereits 1704 / 05
von Arp Schnitger repariert werden muss.

1861/ beschließt der Kirchenvorstand die Anschaffung einer neuen Orgel sowie den Bau einer entsprechenden

1862 Orgelempore. Die gebaute dreiflüglige Westempore - Brüstung mit schlichten Füllungen - ist bis auf den Nordflügel noch heute vorhanden.
Die Orgel wird bei Philipp Furtwängler in Elze für 1089 RT in Auftrag gegeben.
Nach Fertigstellung muss die Orgel vom Harburger Bahnhof abgeholt werden. Sie wird von Furtwänglers Sohn Pius als dessen erstes Instrument in der Kirche aufgestellt.
Die Orgel besteht aus einem Schrankprospekt klassizistischer Art aus fünf Feldern, das breite Mittelfeld überhöht, teilweise mit neugotischen Details. Sie verfügt über 19 Stimmen auf 2 Manuale und Pedal.
Über der Orgel muss das Tonnengewölbe erhöht werden. Der Blasebalg wird im Turm untergebracht.
Nach dem 1. Weltkrieg stattet der Stader Orgelbauer Gustav Ehlers die Windanlage mit einem elektrischen Gebläse aus.

1989 erfolgt die letzte Restaurierung der Orgel.