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Zum Abschied von Pastorin Eva Caselmann-Kops

„Das Musizieren war ein lebendiger Bestandteil in der Familie“…

 

… so sagt Eva Caselmann-Kops über die Musik und ihre Familie. Und so habe ich ihre Arbeit als Pastorin in Lühekirchen auch schätzen gelernt. Aus einer familiären musikalischen Prägung heraus und mit einer authentischen persönlichen Freude hat sie die Kirchenmusik in ihrer Gemeinde gefördert und insbesondere mit der Leitung eines Jugendbläserchores einen wirkungsstarken Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendarbeit gesetzt. Das wird bleiben.

 

Auch die Seelsorge war ihr besonders wichtig. Das spürte man in den von ihr gestalteten Gottesdiensten und auch an ihrem Interesse für den Konfirmandenunterricht, insbesondere durch die Einführung des KU 4-Modells. Sie wollte eine diakonische und besuchende Gemeinde prägen, und so hat sie insgesamt 3 Besuchsdienste gegründet, die nun weiter wirken können. Auch das wird bleiben.

 

Aus gesundheitlichen Gründen ist Eva Caselmann-Kops nun vorzeitig in den Ruhestand getreten. Leider konnte es deswegen keinen Abschiedsgottesdienst geben, auch wenn ich weiß, dass sehr viele Gemeindeglieder und auch Kolleg(inn)en aus dem Kirchenkreis sich gerne persönlich verabschiedet hätten. So haben wir ein paar Tage nach einer gemeinsamen Kirchenvorstandssitzung die Entpflichtung in einem sehr kleinen Kreis vorgenommen, die Ruhestandsurkunde überreicht und alles, was uns in der Stunde bewegt hat, im Gebet vor Gott gebracht.

 

1990 ist Eva Caselmann-Kops als Pastorin nach Lühekirchen gekommen. Vorher war ihre erste Pfarrstelle in Lamstedt. In beiden Gemeinden wird den Menschen auch ihr ganz eigener fränkischer Akzent aufgefallen sein. Denn in Franken ist sie geboren, und sie hat ihren charmanten Akzent stets beibehalten. Durch das Studium ist sie vom Süden in den Norden gekommen, von Würzburg über Erlangen nach Hamburg. Dort hat sie auch ihren Mann kennen gelernt und die Familie ist in Norddeutschland geblieben. In Lühekirchen sind es insgesamt zwei Jahrzehnte segensreichen seelsorgerlichen Wirkens geworden.

 

Im Namen der Kirchenkreiskonferenz sowie der Gremien und Einrichtungen im Kirchenkreis Stade danke ich Frau Pastorin Caselmann-Kops für ihren treuen Dienst. Ich wünsche ihr in der kommenden Zeit eine gute gesundheitliche Erholung und für den weiteren Ruhestand Gottes reichen Segen! In den Psalmen heißt es:„Gott, mein Herz ist bereit, ich will singen und spielen. Wach auf, meine Seele!“ Und so wünsche ich Frau Caselmann-Kops, dass das Musizieren auch weiterhin „ein lebendiger Bestandteil“ für sie und ihre Familie bleibt!

 

Ihr Thomas Kück, Superintendent

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