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Die Zahl ist beachtlich: Etwa 150 Ehrenamtliche engagieren sich in der Kirchengemeinde Hollern-Twielenfleth. Um Danke zu sagen, hatte der Kirchenvorstand alle zu einer Andacht und zu einem Grill-Abend eingeladen. Die Idee von Heinz Köpke ist super angekommen. Die Freiwilligen bringen ganz verschiedene Fähigkeiten ein. Zwei Beispiele:
Hans Meyer ist der älteste Kirchenvorsteher. Beim Ehrenamtlichen-Fest stand der 76-jährige fleißig am Grill. Schon seit 1982 verwaltet er ehrenamtlich den Twielenflether Friedhof. Der Tischlermeister hat den Überblick über die Grabstätten, verhandelt mit den Bestattern und schreibt die Gebührenbescheide. Nicht im Kirchenbüro, sondern bei ihm laufen alle Fäden zusammen. Seine Frau hilft beim Schreibkram. „Man muss ein dickes Fell haben“, sagt Hans Meyer schmunzelnd über die nicht immer einfache Arbeit. Er kennt die Wünsche der Twielenflether und richtete schon vor zehn Jahren ein Urnenfeld ein. Rührig hat der Ruheständler vieles auf den Weg gebracht und selbst mit angepackt. Die Liste ist lang. Denn er leitet nicht nur den Friedhofs-, sondern auch den Bau-Ausschuss.Sina Köpcke war die Jüngste bei dem Fest. Die 15-jährige ist Mitarbeiterin beim Spiele-Abend und bringt Kindern Brett- und Kartenspiele bei. Sie findet es wichtig, dass es so einen Treffpunkt gibt. „Die Atmosphäre ist locker, einfach nett“, sagt die Grünendeicherin. „Es macht einfach Spaß in so kleine, glückliche Gesichter zu gucken.“ Die Kids sind ebenso begeistert dabei wie die Gymnasiastin. Karin Lankuttis-Junge
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