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6. Hollern-Twielenflether Kirchenfastnacht - wieder ein voller Erfolg...

Fastnacht 19.2.jpg

...und wieder war die Kirchenfastnacht sehr gut besucht.

Das Fastnachtsteam freut sich über die gute Berichterstattung im Stader Tageblatt vom 21. Februar 2011:

 

Für die Orgel in der Bütt

Fastnacht in Hollern-Twielenfleth hat Zulauf wie nie zuvor - Bodo Kromus reißt Witze für zwei

HOLLERN-TWIELENFLETH. Von Susanne Helfferich vom Stader Tageblatt (ebenso das Bild).

Mit mehr als 100 Gästen war das Twielenflether Gemeindehaus bei der sechsten Fastnacht der Kirchengemeinde so gut wie nie zuvor gefüllt. Das freute Bodo Kromus, Pastor a. D. und Moderator des Abends. "Leere Plätze sind ja schwer zu ertragen, da müsst ihr mal den Pastor fragen", reimte er zur Begrüßung und eröffnete mit einem "Hollern-Twielenfleth Ahoi" zwei Wochen vor der Zeit die fünfte Jahreszeit.

Erstmals dabei: Die "Määnzer Hebamm" Gabi Horn-Stinner. Doch nicht allein ihrem angeborenen Zungenschlag ist zu verdanken, dass die Kirchenfastnacht in Hollern-Twielenfleth dem Mainzer Original schon ziemlich nahe kommt.

Dreh- und Angelpunkt ist Bodo Kromus, der ohne seinen erkrankten Co-Moderator Eckhard Lehnhausen auskommen muss. Dass er Witze für Zwei reißen kann, hat er bewiesen, und zur Not schlüpft er eben in beide Rollen und spricht als "Eckhard" sich selbst mit "Bodo" an.

Der Rückblick aufs Jahr beginnt mit Kachelmann - "Es wäre günstiger für ihn gewesen zum Islam überzutreten, da hätten die Frauen nichts gegen sein Verhalten sagen können" - führt über den Missbrauch-Mixa und Käßmann zum "Herrn von und zu": "Der kriegt jetzt Wind von vorn. Schummeln cum laude oder kopieren geht über studieren".

Peter Golons Bibellehre zeigt, dass man tüchtig lästern kann und dabei richtig zitieren, "Alma und Alfred" - alias Uschi Piasecki und Timo Gerke - nehmen gekonnt das halbe Dorf aufs Korn und Sigrid Borgmann und Martina Rokitta giften sich als Tratschtanten tüchtig an. Herrlich der Auftritt von Ingrid Schmorl in der Bütt: Mit Berliner Schnauze und viel Selbstironie macht sie wett, dass sie überhaupt nicht singen kann. Der Verdacht, sie wolle damit eher Gatte Peter ärgern, der kurz darauf zu Opernarien das Weltgeschehen kommentiert, liegt nahe. Schließlich demonstriert sie die "Macht der Frauen".

Gesungen wird übrigens ausgiebig bei der Kirchenfastnacht in Hollern-Twielenfleth. Schon das ist ungewöhnlich. Ebenso die Spendenbereitschaft: 957 Euro wurden für die Restaurierung der Arp-Schnitger-Orgel in Hollern eingenommen. Laut Bodo Kromus fehlen an der Gesamtsumme nur noch 2000 Euro.

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