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Handarbeitstreffen im Gemeindehaus

Handarbeiten ist ja nicht gerade ein Mannschaftssport, im allgemeinen sitzt man allein zu Hause und künstlert so vor sich hin.

Wer näht, nervt wenigstens seine Familie mit dem Geratter der Nähmaschine, aber Sticken und Stricken macht nicht einmal Geräusche.

Nicht so bei uns in der Handarbeitsgruppe: Da wird es schon mal laut, da wird viel gelacht und geredet - über Farben und Material, über Muster und Technik, auch mal über Urlaub, Gartenarbeit, Kochrezepte, Bücher und Kunst. Gut - vor lauter Gequatsche vergisst man manchmal, dass man ja eigentlich was schaffen wollte … Wer nicht weiter weiß mit seiner Arbeit, dem wird geholfen. Kleine Probleme lösen wir sofort, für die Lösung großer Probleme muss man sich dann bis zum nächsten Treffen gedulden. Gelegentlich muss auch hingenommen werden: „SO wird das nix, da fang man noch mal von vorne an!“

Natürlich wird gezeigt, was fertig geworden ist, und die eine oder andere Teilnehmerin hat auch ihre alten nie fertig gestellten Handarbeitsleichen unter dem Hagel guter Ratschläge endlich mal zu Ende gebracht. Aber nicht nur das - es macht auch eindeutig sehr viel mehr Spaß, ungeliebte „Pflichten“ (wie zum Beispiel Socken stopfen oder Hemdkragen reparieren) in Gesellschaft zu erledigen. Eine gut gelaunte Runde, in der gerne etwas Neues ausprobiert wird - und in der man sogar seinen Ärger über Alltagsprobleme loswerden kann. Es gibt Kaffee und Tee, und immer hat jemand etwas zu Naschen mitgebracht. Hin und wieder wird mal ein Paar handgestrickte Socken oder Wolle verschenkt, und sich gegenseitig etwas ausleihen, ist selbstverständlich. Schön, dass wir einen Platz gefunden haben, um uns zu treffen!

Wer noch Interesse hat, sich dieser „nahezu therapeutischen“ Gruppe des Heimatvereins anzuschließen, ist herzlich willkommen.
Die Termine stehen im Gemeindebrief Fazit.

Ein großes DANKESCHÖN an unseren Kirchenvorstand, der uns Räumlichkeiten im Gemeindehaus im Wetternweg zur Verfügung stellt.

Metta Bruns