|
Manualumfang CDEFGA-c³, Pedalumfang: CDE-d1, 2 Cymbelsterne, 2 Tremulanten,
4 Ventile, 6 Bälge.
1914 wird diese herrliche Schnitger-Orgel durch einen Neubau der Firma
Faber & Greve, Salzhemmendorf, ersetzt. Hinter dem Prospekt mit den
stummgelegten Pfeifen von Prinzipal 8'im Hauptwerk, Prinzipal 4' im Rückpositiv
und Prinzipal 16' im Pedal entsteht eine pneumatische Orgel mit 24 Registern
und Transmissionssystem sowie vielfältigen Spielhilfen.
1978 führt Rudolf Janke, Bovenden, erste Restaurierungsarbeiten am
Schnitgerschen Prospekt durch: Stabilisierung des Prospektrahmens und
Restaurierung sowie Sicherung der alten Prospektpfeifen.
1980/82 erfolgt dann der Neubau einer mechanischen Schleifladenorgel mit
22 Registern in Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal durch Alfred Führer,
Wilhelmshaven. Dabei werden die Schnitgerschen Prospektpfeifen wieder
spielbar gemacht. Die beiden Zimbelsterne stammen von Georg Wilhelm (1807).
Zwei Keilbälge der Schreiber-Orgel in Loxstedt (Kreis Cuxhaven) versorgen
das Werk mit dem nötigen Wind.
Peter Golon 1983
aus Golon-Kröncke "Historische Orgeln im Landkreis Stade",
Stade 1983
1999 wurde von der Orgelbaufirma Alfred Führer aus Wilhelmshaven
im Pedal das Register Gedackt 8 Fuß durch ein Register Oktave 8
Fuß ersetzt.
|